Winter im Tierheim

Für die Hunde im Tierheim ist der Winter eine harte, extrem lange und gefährliche Zeit. Das Tierheim liegt weit außerhalb der Stadt, kein Schutz rundherum vor eisigem Wind und Schneetreiben.

Bei solcher Kälte geht man durch die Reihen und nur wenige Hunde kommen zum Gitter, sie verkriechen sich im Stroh oder drücken sich in eine Ecke. Nicht einmal wenn die Türen offen sind, kommen alle heraus, es ist einfach zu kalt.

Ihre Knochen sind steif, die Pfoten eisig kalt, sie kneifen die Augen zusammen und ihr ganzer Körper ist angespannt. Dann ist es gut, dass viele von ihnen oft zu Dritt in einer Hütte sind, so wärmen sie sich gegenseitig.

In der Früh gehen die Türen auf und sie können sich warm laufen, wenn Schnee liegt ist das eine besondere Freude. Der Auslauf ist dringend nötig, leider werden sie dabei nass und können sich dann nicht schnell in der warmen Stube aufwärmen.

Eine sehr trostlose Zeit, welche ihnen letzte Kräfte abverlangt. Es wird daher auch sehr darauf geachtet, sie ab Herbst gut anzufüttern, damit sie Reserven haben für diese Zeit. Leider gelingt das nicht bei allen und diese Hunde sind dann besonders gefährdet.

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